257: Beschissene Jobs

Nachdem Janusz die Berliner nach ihren schlimmsten Jobs befragt hat, greifen wir das Thema heute im Podcast auf und erzählen euch von unseren eigenen negativen Arbeitserfahrungen: Manuel hat es nur 20 Minuten in einem Call Center ausgehalten und Cari musste mal für einen fürchterlichen Chef arbeiten. Außerdem lesen wir euch die besten Job-Anekdoten aus unseren YouTube-Kommentaren vor.


Transkript und Vokabelhilfe

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Thema der Woche: Schlimme Jobs


Eure Hausaufgabe

Was war euer schlimmster Job? Oder: Was ist euer Traumjob?
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Wichtige Vokabeln in dieser Episode

  • sich über Wasser halten: durchhalten, finanziell überleben | "Mit manchen Jobs kann man sich gerade so über Wasser halten."
  • das Arbeitsklima: Atmosphäre am Arbeitsplatz | "Cari hatte einen Job, bei dem das Arbeitsklima sehr schlecht war, weil der Chef die Mitarbeiter ausgenutzt und schikaniert hat."
  • der Vorgesetzte: der eigene Chef | "Manche Vorgesetzte üben viel Druck auf ihre Mitarbeiter aus."
  • der Werkstudent: Mitarbeiter*in, der/die noch studiert | "Cari hat als Werkstudentin in einem Unternehmen gearbeitet, in dem sie auch ihr Praktikum gemacht hat."
  • stumpf: anspruchslos, simpel | "Bei stumpfen Jobs macht man oft stundenlang immer wieder das Gleiche."
  • der Mindestlohn: niedrigstes Gehalt pro Stunde, das im Job gezahlt werden darf | "Der Mindestlohn in Deutschland soll auf zwölf Euro erhöht werden."
  • die Beschäftigungstherapie: etwas, das Arbeit verursacht, aber nicht sinnvoll ist | "Etwas zu putzen, obwohl es schon sauber ist, um die Zeit herumzukriegen, ist reine Beschäftigungstherapie."




Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Manuel! Es ist Montagmorgen, ich wollte gerade einen Schluck aus meinem Wasserglas nehmen und da schwimmt eine tote Fliege drin.

Manuel:
[0:26] Oh nein! Zum Glück in meinem Kaffee nicht. Der ist ausgesprochen lecker.

Cari:
[0:33] Ja, die Fliege hat mich schon länger genervt, es ist so eine kleine Fruchtfliege. Jetzt ist sie weg.

Manuel:
[0:37] Jetzt hat sie sich ertränkt.

Cari:
[0:39] Die Arme. (Ja.) Ja, Manuel, es ist Montagmorgen, das dürfen wir verraten. Wenn ihr das hört, ist es Dienstagmorgen. Wie geht es dir heute? Wie war dein Wochenende?

Manuel:
[0:51] Mir geht es sehr gut. Ich habe den Sonntag wie geplant damit verbracht, zu entspannen — das klappt mittlerweile schon ganz gut bei mir — und habe ein bisschen PlayStation gespielt, war spazieren, lecker gegessen und … was noch? Eine neue Serie angefangen. (Oh, toll.) Also total normal, was man im Corona-Zeitalter, hätte ich bald gesagt, in den Corona-Jahren am Sonntag so macht.

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